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Budget

Die gemeinderätliche Arbeit konzentriert sich zunehmend auf strategische Tätigkeiten. Es war daher nahe liegend, dass der Wichtigkeit entsprechend eine beratende Kommission für Finanzstrategien gebildet wird. Die neu gebildete Kommission hat ihre Arbeit im August 2003 unter dem Vorsitz von Gemeindepräsidentin Maria Wyss-Stuber aufgenommen. Die Mitglieder, alles erfahrene Fachpersonen aus dem Wirtschafts- und Finanzbereich sind: Alfons Abart (parteilos, für das Gleis 3) Oskar Freimann (CVP), Rolf Niederberger (SVP) und Hans Stuber (FDP).

Das oberste Ziel der neuen Kommission war, eine zukunftweisende Finanzstrategie vorzule-gen. Nach intensiver Arbeit konnte die Kommission dem Gemeinderat die Zielvorgaben mit strategischen Eckdaten vorstellen. Der Gemeinderat unterstützt diese nachdrücklich und hat sie genehmigt. Folgende Zielvorgaben hat der Gemeinderat auf Antrag der Kommission verabschiedet:

Zielvorgaben
Einige Zielvorgaben sehen vor, dass ein Ausgleich über fünf Jahre möglich ist. Der Grund dazu ist, dass sich der Gemeindehaushalt, insbesondere die Investitionsvorhaben nicht linear entwickeln. Sollten die definierten Eckdaten gefährdet sein, muss der Gemeinderat Mass-nahmen ergreifen.

Steuerfuss
Die wichtigste Einnahmenquelle der Gemeinde ist der Steuerertrag. Eine Veränderung der Firmen- oder Bevölkerungsstruktur kann zu unerwarteten Entwicklungen führen. Deshalb ist ein konkurrenzfähiger Steuerfuss anzustreben. Zur Erreichung der strategischen Eckdaten soll der Steuerfuss als dynamische Grösse den Ausgleich schaffen. Als Obergrenze gilt das kantonale Mittel.

Investitionen/Desinvestitionen
Investitionen widerspiegeln das gesunde Wachstum unserer Gemeinde. Aus Gründen der Finanzierbarkeit und der eigenen Kapazitätsauslastung sind vernünftige Perspektiven vor-zugeben. Die jährlichen Netto-Investitionen sind auf durchschnittlich Fr. 3 Mio. über eine Planperiode von fünf Jahren zu begrenzen.

Bei Desinvestitionen werden stille Reserven der Gemeinde aufgelöst. Solche Auflösungen sollen deshalb sehr moderat, nur in Sonderfällen oder mit dem Ziel von Ersatzbeschaffungen erfolgen.

Verschuldungspolitik
Die Verschuldung wird vorwiegend durch die Politik gesteuert. Diesem Umstand muss Rechnung getragen werden, weshalb zwei Eckdaten definiert werden:
  1. Die Fremdverschuldung darf 50 % der Bilanzsumme nicht übersteigen.
  2. Der Selbstfinanzierungsgrad von Investitionen beeinflusst in hohem Masse die Entwick-lung der Verschuldung. Ideale Voraussetzungen entstehen bei einem Selbstfinanzierungs-grad ab 80 %. Diese Richtgrösse ist analog der Investitionsplanung über fünf Jahre aus-zugleichen.

Ergebnis/Cash Flow
Das geplante Ergebnis muss im fünfjährigen Durchschnitt ausgeglichen sein. Abweichungen zu den effektiven Ergebnissen sind in einer rollenden Planung zu berücksichtigen.

Reserven
Die buchhalterische Auflösung von freien Reserven ist zulässig, wenn die Gefahr besteht, dass der Steuerfuss über das kantonale Mittel zu liegen käme. Ein Minimum von Fr. 5 Mio. muss als Sockel sichergestellt bleiben.

Bevölkerungspolitik
Die Rahmenbedingungen (Zonenplanung, Ortsplanung, Familienpolitik, Sozialpolitik, usw.) sind so zu definieren, dass mit einem gemässigten Wachstum zwischen 100 und 200 Perso-nen gerechnet werden kann.

Controlling
Die Rechnungsprüfungskommission überwacht die Einhaltung der Zielvorgaben und infor-miert den Gemeinderat.

Der Gemeinderat will die Einhaltung der strategischen Zielvorgaben nicht dem Zufall über-lassen. Er setzt deshalb auf das Mitwirken der Rechnungsprüfungskommission. Diese wird anlässlich der Rechnungs- und Budgetprüfung die Auswirkungen alljährlich unter die Lupe nehmen. Der Gemeinderat ist sich aber auch der Konsequenzen bewusst: Die Leitplanken werden den Handlungsspielraum vorgeben, was bedeutet, dass Prioritäten gesetzt werden müssen und nicht jede wünschbare Anschaffung erlaubt sein kann.
Politische Gemeinde
Jahr Aufwand Ertrag Ergebnis
2006 41 42 +1
 
Zahlen in Kursiv betreffen das Budget, die anderen die Rechnung.


Agil leben und arbeiten am Dreh- und Angelpunkt

Schnelle, gute Erreichbarkeit der Zentren Luzern, Zug, Zürich.
Perfekter Anschluss für das Arbeitsleben und die Freizeit.
Logistischer Verkehrs­knotenpunkt im Zentrum der Schweiz und
Europas. Beste Erschliessung für den privaten und öffentlichen
Verkehr. Dreh- und Angelpunkt des modernen Lebens..

  • Dreh- und Angelpunkt
 
 
 
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Ausgesprochene Vielfalt

Ländliche Orte neben Wirtschafts- und Dienstleistungszentren
spiegeln Tradition und Moderne. Sozialer Mix aus Einheimischen/
Ausländern, Einkommensschwachen/Wohlhabenden usw.
Multikulturelle Lebensformen. Domizil von Kleingewerbe, Gross-
industrie, Dienstleistern und Detaillisten.

 
 
 
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Ausgedehntes Erholungs- und Freizeitspektrum

Freizeit- und Sportmöglichkeiten auf dem Golfplatz, im
Freibad usw. Aktives Vereins- und Dorf­leben mit Musik,
Sport usw. Nähe zu den Kulturzentren Luzern und Zürich.

 
 
 
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Evidente Lebensqualität

Charakter aus einzigartiger Landschaft, intakten Siedlungsbildern,
schönen Naherholungsgebieten, Umweltqualität, Seeanstoss
sowie zentralen und idyllischen Wohnlagen. Lebensgemeinschaft
mit sozialem Netz. Attraktive Lebens- und Standortkosten. Sicherheit.

 
 
 
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Dynamischer Wirtschaftsort

Günstige Steuerbeiträge. Beste Wirtschaftsbedingungen
im internationalen Wirtschaftsraum Zug mit unternehmens-
freundlichen Behörden. Optimale Erreichbarkeit in
Flughafennähe durch Privatverkehr und ÖV. Ideale B2B-
und Consumer-Absatzmärkte Heterogener Branchenmix.

 
 
 
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Fortschrittlicher Service Public

Kundenorientierte Gemeindeverwaltung mit hohem Servicelevel.
Bestens gerüstete Schulen. Familienergänzende Massnahmen.
Modernes Dienstleistungszentrum Rotkreuz.

 
 
 
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Traditionell verankert – aufgeschlossen für Neues

Gute Durchmischung an traditionellen und innovativen Elementen.
Tragende nachbarschaftliche Kontakte. Intakte ­dörfliche
Gemeinschaften mit Einheimischen, älteren und jüngeren Menschen.
Wohlgesinnte Integration von Neuzuzügern.

 
 
 
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