Häuser am Weg- Wohnhaus Buonas (grosse, hölzerne)
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| Beschreibung Wohnhaus Buonas (grosse, hölzerne) Das grosse, hölzerne Wohnhaus macht einen merkwürdig „geflickten“ Eindruck: Die Ständer und die Wandfüllung aus fassadenbündigen Kanthölzern sind mit Eisenbändern verklammert. Kellersockel und Grundriss, Rillenfries, Einzelvorstoss sowie breite Kopfstreben an Eckständern der Westseite passen zu einem Haus, das im 16. Jahrhundert gebaut wurde. Die hochrechteckigen Einzelfenster, die eisenverbundene Ständer-Kantholzwand gehören formal uns 19. Jahrhundert und die kurzen Ständer im Giebelfeld mit den eingezapften Vordachbügen schliesslich erinnern an Konstruktionen aus dem 17. Jahrhundert. Links vom Fristbug im Südgiebel entdeckt man mit dem Fernglas tatsächlich den Anfang einer Jahreszahl 16… Der zweite Teil, der sich rechts vom Bug befinden muss, ist zu start verwittert, als dass man noch eine Zahl erkenne könnte. Vielleicht haben die sehr häufigen Eigentümerwechsel (zwischen 1843 und 1921 immerhin dreizehn) das ihrige zum heutigen „gemischten“ Aussehen beigetragen. Der Sodbrunnen vor dem Haus erinnert an die ehemalige Wasserversorgung auf den Höfen des Ennetsee, die praktisch alle auf die Nutzung des Grundwassers aus solchen Brunnen angewiesen waren. Dennoch dürfte die Überdachung des Brunnens aus handwerklich altertümlichen Holzverbindungen nicht sehr alt sein. Bildlich überlieferte Sodbrunnen zeigen nämlich keine Dächer. Der Wassereimer wurde an einem Wippgalgen in der Schlacht gesenkt und wieder heraufgeholt. Ein paar Schritte vom Haus entfernt steht das gemauerte, ehemalige Wasch- und Brennhaus, dessen Ecken eine Quadermalerei in Schwarz und Gelb aufweisen. Ähnlich wie bei der Sennhütte im Seehof schliesst die Malerei oben mit einem Kapitell ab. Die Bemalung ist heute unter einem Verputz verborgen. | ||
| Karte_Buonas__grosse_hlzerne.pdf (40.5 kB) |
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