Häuser am Weg- Wohnhaus Ibikon (Oberer Hof)
![]() | ||
| Beschreibung Wohnhaus Ibikon (Oberer Hof) Aus Urkunden geht hervor, dass in Ibikon und Küntwil bereits im 15. Jahrhundert Angehörige der Familie Knüsel ansässig waren. Ibikon besteht aus mehreren Höfen, zum Beispiel Steintobel, Boden, unterer und oberer Hof, die durch Teilungen aus einem ursprünglich grossen Besitz dieser verzweigten Familie hervorgegangen sind. Während fünf Generationen ab dem 17. Jahrhundert übernahm stets ein Burkard Knüsel den sogenannten oberen Hof. Das Wohnhaus, ein grosser verschindelter Blockbau, entstand 1781 im Auftrag des damaligen Eigentümers Burkard Knüsel (1718 – 1801). Darauf weist die Bauinschrift am Kellerportal hin. 1813 besass Ratsherr Burkard Knüsel (1758 - 1851) das Haus zusammen mit seinem Bruder Melchior. Der aussergewöhnlich stattliche Innenausbau umfasst ausser grosszügig angelegten Räumen auch sorgfältig gestaltete Möbel, Türen, Täfer und Bodenbeläge. Im stark hügeligen Gelände von Ibikon erstaunt es nicht, dass neben der Hofscheune noch zusätzlich Weidescheunen zum Hof gehörten. Zahlreiche dieser Ökonomiegebäude, darunter auch die Hauptscheune mit Trotte wurden zwischen 1850 und 1900 abgerissen und neu erbaut. Die Scheune von 1888 verfügt über ein damals modernes Konzept mit Längsstall und Längshocheinfahrt. Die Bretterverschalung der Giebelseite Nord schliesst mit einer zweifachen Ründi ab. Die kleine Wegkapelle mit einem auf Holzsäulen abgestüzten Vorzeichen liess Johann Martin Keiser von Zug, 1666 – 1706 Pfarrer in Meierskappel, hier zu Ehren der Rosenkranzkönigin erbauen. Das an Stelle der Statue eingebaute Altärchen trägt die Signatur Keiser und das Erstellungsjahr 1880. | ||
| Karte_Ibikon__O.H.pdf (45.2 kB) |
| zur Übersicht |










