Häuser am Weg- Wohnhaus Ibikon (Unterer Hof)
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| Beschreibung Wohnhaus Ibikon (Unterer Hof) Den Hof Unter Ibikon bewirtschaften ebenfalls seit dem 17. Jahrhundert Angehörige der Familie Knüsel. Nach dem Tod von Hans Knüsel 1688 wurde sein Besitz auf die drei Söhne Benedikt, Sebastian und Johannes verteilt. Johannes (1705 - 1755) bekam den unteren Hof zu Ibikon. Hier entstand das Wohnhaus, welches seine Nachkommen, die Brüder Jakob, Hansjakob und Martin übernahmen. Seit 1763 war Hansjakob alleiniger Eigentümer eines Hausteils (Ass. Nur. 33a). Deshalb lauten eine Ofenkachel von 1789 und ein lederner Feuerlöscheimer von 1781 nur auf den Namen „Kirchmeier Hans Jacob Knüsel“. Den anderen Hausteil (Ass. Nr. 34a) erhielt Jakob Knüsel. In der Zeit vor dem gemeindlich organisierten Feuerlöschwesen hatten Dorf- und Hofgemeinschaften selber für Löschgerät zu sorgen. Dieses bestand in Leitern, eisernen Haken an langen Holzstangen und aus Eimern. Mit den Stangen konnte man brennende Balken aus dem Brandherd reissen und in den ledernen Eimern reichten sich die zur Hilfe herbeigeeilten Leute Löschwasser aus Bach oder Weiher zur Feuerspritze. 1808 baute Johannes (*1764) mit den Erben des Jakob Knüsel eine neue Brennerei. Diese wurde 1879 abgetragen und neu als Wasch- und Brennhütte mit Trotte aufgebaut und schliesslich um 1948 zu einem Ökonomiebau mit Wohnung umgestaltet. Neben Brennerei und Wohnhaus nutzten die Brüder Knüsel auch die Scheune und die Trotte gemeinsam, bis sie 1865 nach der Gütervereinigung (1829) abgebrochen und neugebaut wurde. Wie allgemein üblich, ist für Bienen erst in jüngerer Vergangenheit, hier 1908, ein eigenes Gebäude errichtet worden. Ein separates Hühnerstall wurde sogar erst um 1947 mit der Ausweitung der Geflügelzucht nötig. | ||
| Karte_Ibikon__U.H.pdf (45.2 kB) |
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