Häuser am Weg- Binzmühle Berchtwil
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| Beschreibung Binzmühle Berchtwil Die Binzmühle bildete im 12. Jahrhundert einen Teil der Besitzungen des Klosters Muri im Hof Berchtwil. Vom ursprünglichen grossen Mühlebezirk mit Mühlewohnhaus, zwei Scheunen, Trotte, Reibe, Backhaus, Brennhütte, Dörrofen und Waschhaus mit Holzschopf sind heute nur noch wenige Gebäude und Anlagen übrig geblieben. Vom Dorf her kommend umgeht man zunächst den Mühleweiher, das Wasserreservoir für den Müllereibetrieb. Der Teich wird vom Tobelbach gespeist, der auch die Energie für die Sägerei Küntwil lieferte. Die Binzmühle, wo Wasserrad und Mahlstuhl längst verschwunden sind, besteht aus dem verschindelten Wohnhaus mit je einem Erweiterungsbau auf beiden Traufseiten. Diese Anbauten in verputzter Fachwerkkonstruktion entstanden zwischen 1867 und 1894 und gehörten anderen Eigentümern als dem Mühlebesitzer. Der merkwürdige Anbau mit Arkadengang befindet sich an der Stelle des 1894 erbauten und um 1919 abgebrochenen Tröcknebaus. Antiquar Jakob Lörch kaufte 1924 diesen Teil und liess ihn vom Luzerner Kunstmaler Hans Zürcher ausschmücken. Ausserdem versah Lörch den Anbau mit allerlei historischen Versatzstücken. Dörrofen und Backhaus wurden 1836 bzw. 1877 abgebrochen. An der Stelle der grossen Mühlenscheune befindet sich heute ein freier Platz. | ||
| Karte_Binzmhle_Berchtwil.pdf (45.2 kB) |
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